Formen und Werkzeuge maschinell polieren
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Von
Maxime MADER
veröffentlicht am
03/11/2026
Das Polieren ist oft noch immer ein manueller und damit aufwendiger Prozess. Diesen Prozess in eine maschinelle Bearbeitung mit all ihren Vorteilen zu überführen, stellt Hersteller von Präzisionswerkzeugen vor eine Reihe von Herausforderungen. Dass die Aufgabe jedoch lösbar ist, zeigt sich im Formen- und Werkzeugbau von Trodat, dem weltweit führenden Hersteller von Stempeln.
Das maschinelle Polieren von Oberflächen setzt eine Vorbearbeitung mit definierter Bearbeitungsfolge sowie hoher Präzision voraus. Erreicht werden muss dabei zwingend ein gleichmäßiges Aufmaß, das über die gesamte Kontur hinweg den unteren einstelligen Mikrometerbereich nicht überschreitet. Das eigentliche Polieren erfolgt dann mit einer Bearbeitungsstrategie, die das Gesamtsystem aus Maschine, Werkzeug- und Werkstückanbindung sowie Material eng abstimmt. Dabei ist unter anderem zu beachten, dass eine hochpräzise, mechanisch und thermisch stabile Maschine eingesetzt wird, die hohe Drehzahlen beherrscht und mit einer hoch rundlaufgenauen Werkzeugaufnahme ausgerüstet ist. Weiterhin muss mit Öl oder MMS kühlgeschmiert werden, weil beim Einsatz von Emulsion zu viel Reibung auftritt.…Abonnenteninhalt
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