Kugelbahnen wirtschaftlich fräsen
Wirtschaftlich und prozesssicher lassen sich Kugelbahnen für Gleichlaufgelenke mit den aktuell vom Tübinger Werkzeughersteller Paul Horn GmbH vorgestellten Fräswerkzeugen der Reihe KX bearbeiten.
Drei Varianten stehen zur Verfügung. Ungehärtete und bereits gehärtete Bahnen homokinetischer Gelenke können bearbeitet werden. Die Fräswerkzeuge sind mit weich schneidenden, an den Schneidkanten sorgfältig präparierten Hartmetallschneiden ausgeführt. Kühlschmiermittel wird innen zugeführt und exakt an die Schneiden geleitet. Das sorgt für hohe Prozesssicherheit und verlängert die Werkzeugstandzeiten.
Homokinetische Gelenke sorgen in Fahrzeugen dafür, dass beim Anlenken und Einfedern der Räder unabhängig von unterschiedlichen Winkeln zwischen Radlagerwellen und Antriebswellen Drehmomente über Kugeln gleichförmig ohne Zwang übertragen werden. Dazu bewegen sich die Kugeln auf gefrästen Kugelbahnen. Letztere müssen auf wenige µm genau und auf höchste Oberflächengüte bearbeitet sein, um eine lange Lebensdauer der Gleichlaufgelenke zu verwirklichen.
Kugel-Gleichlaufgelenke sind häufig mit verzahnten Schiebesitzen ergänzt, um lineare Bewegungen zwischen Getriebe-Abtriebswelle und Radlagerwelle zu ermöglichen und somit wechselnde Abstände zwischen Getriebe und Radträger auszugleichen.
Paul Horn GmbH