Rotorenfertigung neu aufgestellt
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Maschinenbau
Von
Maxime MADER
veröffentlicht am
03/11/2026
Rotoren kommen in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz – und ihre Bedeutung wächst. Gleichzeitig gelten sie als anspruchsvolle Bauteile mit hohen Anforderungen an Stabilität und Präzision. Während ihre Bearbeitung früher speziellen Maschinen vorbehalten war, lässt sie sich heute auch auf konventionellen Wälzfräsmaschinen wie der LC 500 realisieren.
Mit ihrer Profilform, Steigungswinkeln von über 45 Grad, großen Bauteillängen und hohen Zerspanvolumina stellen Rotoren hohe Anforderungen an die Fräsbearbeitung. Hinzu kommen werkstoffspezifische Besonderheiten: Neben Stahl wird häufig auch Guss eingesetzt, der gänzlich andere Anforderungen an den Zerspanungsprozess stellt. Bereits in den 1970er-Jahren existierten Maschinenlösungen der Liebherr-Verzahntechnik GmbH, die jedoch aufgrund sinkender Nachfrage lange Zeit in den Hintergrund rückten. Heute greift das Unternehmen das Thema mit der aktuellen Maschinengeneration und neuen Technologien wieder auf. Erweiterte Bearbeitungsparameter Frühere Lösungen stießen oft an Grenzen: Schwenkwinkel von etwa 30 Grad reichten für viele Rotorgeometrien nicht aus, Werkzeugdurchmesser waren häufig auf rund 160 mm begrenzt. Größere Fräsköpfe…Abonnenteninhalt
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