CERATIZIT blickt auf 100 Jahre Erfahrung zurück und richtet den Blick in die Zukunft

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ein Blick auf Von  Maxime Mader veröffentlicht am  12/11/2021
CERATIZIT blickt auf 100 Jahre Erfahrung zurück und richtet den Blick in die Zukunft
Von Reutte aus in die Welt: Mit der Gründung des Metallwerks Plansee 1921 öffnet sich die bis dahin eher abgeschiedene und wirtschaftlich wenig entwickelte Region den internationalen Märkten.

100 Jahre Erfahrung sind für die Luxemburger CERATIZIT-Gruppe nicht nur ein Grund, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Der Spezialist für Zerspanungswerkzeuge und Hartstofflösungen nutzt die tiefgehende Erfahrung aus einem Jahrhundert auch als Grundlage, um auf der EMO in Mailand über neue Lösungen und Services für die Zerspanung von heute und morgen zu sprechen.

Die CERATIZIT-Gruppe hat im Rahmen der EMO 2021 in Mailand den Startschuss für einen Rückblick auf 100 Jahre Unternehmensgeschichte und Erfahrung gegeben. Als Dr. Paul Schwarzkopf am

  1. Juni 1921 die Metallwerk Plansee GmbH gründete, ebnete er nicht nur den Weg für die industrielle Fertigung von Produkten aus Wolfram und Molybdän – und damit für unzählige Entwicklungen des modernen Lebens – sondern auch für die 2002 aus Plansee Tizit und der luxemburgischen CERAMETAL hervorgegangene CERATIZIT-Gruppe.

 

Tooling the past, present & future

„Unsere 100-jährige Erfahrung und unser Wissen machen uns stolz, schließlich ist es eine fruchtbare Kombination aus Vordenkergeist und Leidenschaft für Neues“, erklärt Vorstandsmitglied Thierry Wolter. Diese Erfahrung bildet die Grundlage für die Entwicklung technologisch wegweisender und intelligenter Produkte, die dafür sorgen, dass die Kunden von CERATIZIT sich gelassen den Herausforderungen der Zukunft stellen und heute von erstklassigen Lösungen und Services profitieren können.

 

Prozessoptimierung als Basis für eine nachhaltige Produktion

Effizienz und Produktivität sind die Bausteine, die Ökonomie und Ökologie miteinander verbinden. Damit bilden sie einen entscheidenden Baustein zur Förderung der Nachhaltigkeit in der industriellen Produktion. Deshalb unterstützt die CERATIZIT-Gruppe ihre Kunden aktiv bei der Optimierung ihrer Zerspanungsprozesse, wie Andreas Kordwig, Director Product Management für den Geschäftsbereich Cutting Tools, erklärt: „Unsere Lösungen helfen den Kunden bereits heute, in der Produktion Energie und Rohstoffe zu sparen und senken damit den ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte.“ Bereits seit Anfang des Jahres bietet CERATIZIT unter dem Motto „Wir optimieren Ihren Prozess – fordern Sie uns heraus!“ einen Service zur Prozessoptimierung an. Seit Anfang September wird die Dienstleistung nun auch Kunden in Italien angeboten.

Vom Werkskindergarten über Lehrlingswerkstatt, ergänzende Werksberufsschule bis zur Planseeschule
(Realgymnasium mit Zweig Metallurgie) geht das weitreichende Bildungsengagement

Neue Supportmöglichkeiten dank digitaler Lösungen

Umfassender Service liegt in der CERATIZIT-DNA. Doch wie kann das funktionieren, wenn pandemie-bedingte Zugangsbeschränkungen den Vor-Ort-Support einschränken oder der Kunde innerhalb kürzester Zeit Unterstützung benötigt? Dafür gibt es die neue App LiveTechPro. Im Support-Fall kann darüber der jeweilige Anwendungstechniker direkt kontaktiert werden. Und der liefert Hilfe, als wäre er beim Kunden vor Ort: Über Videoaufnahmen von Smartphone oder Tablet lassen sich Details markieren, besprechen und Probleme schnellstens lösen. Sogar eine Anbindung an Virtual-Reality-(VR)-Systeme ist möglich.

Noch weiter gehen die Support-Möglichkeiten, wenn der Kunde das Überwachungs- und Steuerungssystem Tool-Scope von CERATIZIT einsetzt. Mit der neuen Softwareversion 12 kann der Kunde dem Anwendungstechniker gestatten, per Fernwartung auf ToolScope zuzugreifen, um die Parameter anzupassen. „Dank innovativer digitaler Lösungen müssen wir nicht mehr physisch in der Produktion des Kunden anwesend sein, um zu sehen, was vor sich geht. Wir sehen, was in der Maschine passiert, analysieren das Problem und optimieren die Maschineneinstellungen aus der Ferne“, so Andreas Kordwig.

 

2022 wird das Programmieren für FreeTurn noch einfacher

Das Ökosystem rund um High Dynamic Turning mit FreeTurn-Werkzeugen ist durch die breite Unterstützung der Industrie auf Maschinen-, Steuerungs- und Softwareseite in den vergangenen Monaten immer kompletter geworden. Schon bald wird das Programmieren noch einfacher: mit einem neuen Programmiertool zur Erzeugung von Bearbeitungswegen für dynamisches Schruppen und Schlichten, das 2022 erscheint, wird FreeTurn in Zukunft in jedem Dreh-/Fräszentrum funktionieren – und das unabhängig von der eingesetzten CAM-Software.

Wohnen ab Werk in Reutte: In früheren Jahren wurden hunderte Wohneinheiten gebaut,
wie die Dr.-Paul-Schwarzkopf-Siedlung. Heute wird insbesondere für neue oder
temporäre Mitarbeiter ein Wohnungskontingent in allen Größen bereitgestellt.

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Maxime Mader

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