China weltweit vorn
Der chinesische Maschinenbau baut seine führende globale Rolle weiter aus. Die Maschinenproduktion (ohne Teile und Zubehör) in der Volksrepublik erreichte im Jahr 2025 mit etwa 30 Mrd. Euro ein neues Rekordniveau. Deutschland dagegen erreichte nur 9,4 Mrd. Euro und somit nur wenig mehr als in den Jahren 2020 und 2021.
Weltweit produzieren China 37, Deutschland 12 und Japan 10 Prozent aller Werkzeugmaschinen, entsprechend 59 Prozent der weltweiten Gesamtproduktion. Es folgen die USA mit 9 und Italien mit 7 Prozent Anteil. Weltweit betrug das Exportvolumen für Werkzeugmaschinen im Jahr 2025 41,4 Mrd. Euro. Das war 3 Prozent niedriger als im Jahr zuvor.
Auffällig ist der Wechsel Chinas an die führende Position mit einem Verweis Deutschlands auf Platz 2. Deutsche Hersteller exportierten 10 Prozent weniger (7 Mrd. Euro), chinesische dagegen legten um 13 Prozent auf 8,6 Mrd. Euro zu.
China ist zudem der weltweit größte Absatzmarkt für Werkzeugmaschinen. Das Marktvolumen wuchs im Jahr 2025 um 5 Prozent auf 25,2 Mrd. Euro. Das entspricht etwa 32 Prozent des weltweiten Verbrauchs. Die USA folgen mit 11,1 Mrd. Euro und 14 Prozent Marktanteil. Deutschland erreicht 5,7 Prozent und liegt damit nur noch knapp vor Indien (5,4 Prozent).
Experten des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenbauer (VDW) erwarten für Deutschland nach einem um 4 Prozent höheren Auftragseingang im letzten Quartal des Vorjahres eine weitere Belebung in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres. Man rechnet vor allem mit Bestellungen aus der Luft- und Raumfahrt sowie der Elektronik- und Halbleiterindustrie.
VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken)